Aber wenn du mich zähmst, werden wir einander brauchen.

Liebe Leser,

er begleitete wohl viele von uns in seiner Kindheit und einige vielleicht sogar noch heute. Der kleine Prinz ist ein zeitloses Meisterwerk voller zauberhafter Weisheit, Wahrheit und Glück. Im Januar präsentiert die Drehbühne Berlin dieses Märchen nun zugunsten UNICEF. Eine sehr schöne Sache, die ich nicht nur durch die Veröffentlichung des Pressetextes, sondern natürlich auch durch einen Besuch unterstützen werde. Anfang Februar könnt ihr an dieser Stelle also auch einen ausführlichen Bericht zum kleinen Prinzen lesen. Die Tickets zum kleinen Prinzen könnt ihr übrigens hier bekommen.

Viele Grüße,
Auri der Theatergeist

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Wer begehrt Einlass? – Ein armer Sünder…

Liebe Leser,

Rudolf Ensemble Foto: Martha Kitzbichler
Rudolf Ensemble
Foto: Martha Kitzbichler

voller Tatendrang begannen wir im August diesen Jahres die ersten Lesungen zum neuen Stück des Dead Parrot Theatre. Nach der Schauerkomödie „Irrlichter“ der letzten Saison hat sich das Ensemble um Autor und Regisseur John Schöllgen dieses Mal an ein ernsteres Thema gewagt – natürlich nicht ganz ohne Augenzwinkern. In „Rudolf – Im Schatten des schwarzen Vogels“ wird die Geschichte des Österreich-Ungarischen Thronfolgers aufgegriffen und erzählt. 2014 jährt sich die Tragödie von Mayerling nämlich zum 125. Mal. Ein Anlass, den tragischen Doppel-Selbstmord Rudolf und Marys genauer zu beleuchten.

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I don’t want realism. I want magic! – A Streetcar Named Desire

Liebe Leser,

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Eindrucksvolle Hauptdarsteller: Vanessa Kirby, Gillian Anderson und Ben Foster

wieder einmal komme ich vollkommen fasziniert aus dem Theater. Und wieder einmal ist der Grund dafür eine Londoner Produktion. Langsam wird es unglaubwürdig. Aber dieses Mal habe ich auch eine gute halbe Stunde nach Ende der Aufführung kein Wort gesprochen, weil ich noch so gefangen von der Intensität dieses Stückes war. Und das, obwohl viele 1000 Kilometer und eine Kinoleinwand zwischen mir und den Schauspielern lagen.

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Confessions of a Thespian – Warum Theater ein wichtiger Bestandteil meines Lebens ist.

Liebe Leser,

ihr habt es am Titel schon erraten. Dieser Beitrag wird wieder sehr persönlich. Keine Sorge, es wartet auch noch ein Review auf euch, der geschrieben werden möchte. Heute Abend könnt ihr etwas über das Tanzstück „Praise of the Powerful Kingdom“ der Compagnie Heddy Maalem lesen. Dieser Beitrag hier beschäftigt sich im Rahmen einer kleinen Blogparade mit dem Thema „Ausgleich zum stressigen Alltag“. Wenn ihr ab und zu meine Positiven Gedanken verfolgt, werdet ihr vielleicht bereits das eine oder andere Mal gelesen haben, dass mein Job sehr mit Stress behaftet sein kann. Ich Reise viel und arbeite Projektbezogen. Es gibt Wochen, in denen ich außer meinen Kollegen keinen anderen Menschen sehe. Und auch, wenn es in erster Linie Spaß ist, können auch abendliche Termine und private Verpflichtungen in Stress ausarten, wenn man sich in der wenigen Freizeit, die einem zur Verfügung steht auch noch X Termine in den Kalender schreibt. Aus diesem Grund ist es wohl für uns alle besonders wichtig, den ein oder anderen Ausgleich zu haben.

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Come on at least pretend you’re doing fine! – Billy Elliot

Dear reader, I was looking forward to this live broadcasting since… well since it was announced. You can imagine how pleased I was to hear director Stephen Daldry revealing there were some surprises for the audience that night. You might have read about it already, but I was truly surprised and delighted by the return of Liam Mower. Alongside James Lomas and George Maguire he originated the role of … Come on at least pretend you’re doing fine! – Billy Elliot weiterlesen

Trafalgar Transformed: Richard III

Dear Reader,

Martin Freeman Photo: Marc Brenner
Martin Freeman
Photo: Marc Brenner

yes, this is going to be an English review, as I saw this theatrical master piece in London. It just feels right, to review it in it’s original language. As you read last week, I have seen a German production of William Shakespeare’s Richard III a few weeks ago. I love this play and don’t get tired of watching it. Unfortunately the German production wasn’t as good as expected. In fact I was truly disappointed. The Trafalgar Studios, however, just nailed it! I was a huge fan of the first Trafalgar Transformed season, starting in 2013. Even though I was not able to attend a show, I could not help but admire the many events around the new concept. The Trafalgar Studios had fiery debates, post-show Q&As, masterclasses and rehearsed readings, attended by British theater heavy weights such as Andrew Scott and Antonia Fraser. I would have killed to be there. In March 2014 the second season of Trafalgar Transformed was announced. Sherlock-Star and my favorite Hobit Martin Freeman was to play the incredible Richard III in Shakespeares play of the same name. I needed to be there. Lucky for me, I had signed up for a mailing list to get the latest news about the new season. As it turned out later, by doing so I got priority booking. Hell yeah! We got perfect seats on the stage. Jap, you’ve heard right: ON THE STAGE! With Martin Freeman only half a meter away and a bunch of insanely good actors surrounding him, I was probably the happiest theater-girl ever.

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Shakespeare Festival Neuss – Richard III

Liebe Leser,

es ist nun schon eine ganze Weile her, dass ich dieses Stück gesehen habe. Dass ich es jetzt erst besprechen und niederschreiben möchte, ist gut für das Stück. Denn ich muss ehrlich sagen, dass ich zunächst alles andere als Begeistert von der Inszenierung der Bremer Shakespeare Company. Es war zu schrill, zu durcheinander zu… Hm. Im Nachhinein habe ich vieles gefunden, das mir doch gefallen hat. Aber beginnen wir von Vorne.

Richard III - Michael Meyer Foto: Marianne Menke
Richard III – Michael Meyer
Foto: Marianne Menke

Richards Monolog, der die Einleitung des Stückes bildet, eigentlich direkt dessen Charakter offen legt und mir normalerweise regelmäßig eine Gänsehaut über den Rücken laufen lässt, wurde in dieser Inszenierung als Gesamtwerk des Ensemble vorgetragen. Das hat mich während der Aufführung bereits gestört und leider hat diese Empfindung sich auch bis heute nicht verändert. Die klare Kälte, die Shakespeare in diese Worte gelegt hat, wurde durch Wiederholungen, Überschneidungen und eine unruhige Choreografie ihres Zaubers beraubt. Da half auch die große darstellerische Leistung Michael Meyers als Richard III nichts.

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Korruption, dein Freund und Helfer

Liebe Leser,

The Company (Ensemble) Photo: Johan Presson
The Company (Ensemble)
Photo: Johan Presson

am Donnerstag hat das National Theatre wieder zu einer Übertragung in die Deutschen Kinos geladen. Anders als sonst, habe ich diesmal die Möglichkeit in Berlin wahrgenommen. Im Sonycenter kommt man sich ja immer ein bisschen besonders vor. Immerhin finden hier die meisten Deutschlandpremieren großer Filme statt. Der rote Teppich ist quasi dauerhaft ausgerollt und dem Teenie-Andrang auf dem Potsdamer Platz nach zu urteilen, scheine ich etwas großes nur um Minuten verpasst zu haben. Berlin ist voller Glitzer und Glamour, das Stück über das ich euch heute berichten möchte
könnte gegensätzlicher nicht sein.

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Romeo und Julia, auch wenn der Tod sie scheidet.

Liebe Leser,

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Ensemble des Dead Parrot Theatre 
Foto: Kaisa

lange haben wir geprobt und viel Zeit und Liebe in das Stück gesteckt. Gestern kam es dann zur lange erwartete Wiederaufführung der Irrlichter. Wir hatten zwar harte Konkurrenz durch das Fußballspiel der Deutschen Nationalmannschaft, aber das Publikum war dennoch zahlreich. Natürlich wird das hier kein Review im klassischen Sinne, denn auch wenn es einige kleine Kritikpunkte geben würde, bin ich im Hinblick auf dieses Stück natürlich parteiisch. Darum beschränke ich mich darauf zu beschreiben. Oh und wenn ihr wollt, begleitet uns doch bei Facebook oder Twitter. Aber zurück zum Wesentlichen.

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Irrlichter Rehearsal Pictures

Dear reader,

today I’ve decided not to give you the English version of the Hairspray Jr. review. Mainly because it was written by a friend and I don’t want to steal her credit. And there is a lot of stuff I could writ about anyway. So today you get an article about the play I’m in right now. It is called Irrlichter, written by John Schöllgen. A young playwright from Düsseldorf who’s play Die Schattenfrau von Venedig recently was performed in Switzerland. He brought our small theatre group called Dead Parrot Theatre to life. I’m very happy about that, because he managed not only to bring together a bunch of amazing actors, but to create a small family. Unlike other ensembles I know, there is no resentment or drama off stage.

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