Best damn musical in… Nope!

Liebe Leser,

ganz spontan und um ein sehr chaotisches Jahr entspannt ausklingen zu lassen, habe ich mich gestern Abend dazu hinreißen lassen in die hiesige Musical Night zu gehen. Hiesig heißt in diesem Fall Brunsbüttel. Ihr wisst nicht wo das liegt? Nun ja, verpasst habt ihr nichts. Der kleine Ort an der Stelle, wo die Elbe in die Nordsee mündet, der Nord-Ostsee-Kanal seinen Ursprung hat und bis vor kurzem tatsächlich noch ein aktives Atomkraftwerk stand, hat in der Regel auch nicht wirklich viel zu bieten. Dennoch liegen hier meine Theater-Wurzeln. Genauer gesagt im Elbeforum, einem mittelgroßen Theater mit etwa  500 Plätzen, auf dessen Bühne ich auch schon einmal stehen durfte. In diesem kleinen Ort, auf dieser 140qm großen Bühne geben sich allerdings auch allerhand Größen die Ehre. Warum sollte die Musical Night also schlechter sein, als die Inszenierungen, die man gewöhnt ist?

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Aber wenn du mich zähmst, werden wir einander brauchen.

Liebe Leser,

er begleitete wohl viele von uns in seiner Kindheit und einige vielleicht sogar noch heute. Der kleine Prinz ist ein zeitloses Meisterwerk voller zauberhafter Weisheit, Wahrheit und Glück. Im Januar präsentiert die Drehbühne Berlin dieses Märchen nun zugunsten UNICEF. Eine sehr schöne Sache, die ich nicht nur durch die Veröffentlichung des Pressetextes, sondern natürlich auch durch einen Besuch unterstützen werde. Anfang Februar könnt ihr an dieser Stelle also auch einen ausführlichen Bericht zum kleinen Prinzen lesen. Die Tickets zum kleinen Prinzen könnt ihr übrigens hier bekommen.

Viele Grüße,
Auri der Theatergeist

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Wer begehrt Einlass? – Ein armer Sünder…

Liebe Leser,

Rudolf Ensemble Foto: Martha Kitzbichler
Rudolf Ensemble
Foto: Martha Kitzbichler

voller Tatendrang begannen wir im August diesen Jahres die ersten Lesungen zum neuen Stück des Dead Parrot Theatre. Nach der Schauerkomödie „Irrlichter“ der letzten Saison hat sich das Ensemble um Autor und Regisseur John Schöllgen dieses Mal an ein ernsteres Thema gewagt – natürlich nicht ganz ohne Augenzwinkern. In „Rudolf – Im Schatten des schwarzen Vogels“ wird die Geschichte des Österreich-Ungarischen Thronfolgers aufgegriffen und erzählt. 2014 jährt sich die Tragödie von Mayerling nämlich zum 125. Mal. Ein Anlass, den tragischen Doppel-Selbstmord Rudolf und Marys genauer zu beleuchten.

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I don’t want realism. I want magic! – A Streetcar Named Desire

Liebe Leser,

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Eindrucksvolle Hauptdarsteller: Vanessa Kirby, Gillian Anderson und Ben Foster

wieder einmal komme ich vollkommen fasziniert aus dem Theater. Und wieder einmal ist der Grund dafür eine Londoner Produktion. Langsam wird es unglaubwürdig. Aber dieses Mal habe ich auch eine gute halbe Stunde nach Ende der Aufführung kein Wort gesprochen, weil ich noch so gefangen von der Intensität dieses Stückes war. Und das, obwohl viele 1000 Kilometer und eine Kinoleinwand zwischen mir und den Schauspielern lagen.

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Ich möcht‘ so gern ein Held sein…

Liebe Leser,

Shrek_Keyvisual_96dpi-RGB_hoch_13x18_01vor einiger Zeit, genauer gesagt am 19. Oktober dieses Jahres hat sich für mich ein kleiner Traum erfüllt. Ich durfte nicht nur für das große Onlinemagazin that’s musical eine Rezension schreiben, diese Rezension war sogar noch mit einem Premierenbesuch des Tourmusicals Shrek verbunden (den Originalbeitrag gibt es übrigens hier zu lesen). Die Deutschsprachige Uraufführung ließ mein Herz schon Tage vorher höher schlagen. Selbstverständlich musste ein ogergrünes Kleid her, passendes Make-Up, Haare, ooooh!

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Confessions of a Thespian – Warum Theater ein wichtiger Bestandteil meines Lebens ist.

Liebe Leser,

ihr habt es am Titel schon erraten. Dieser Beitrag wird wieder sehr persönlich. Keine Sorge, es wartet auch noch ein Review auf euch, der geschrieben werden möchte. Heute Abend könnt ihr etwas über das Tanzstück „Praise of the Powerful Kingdom“ der Compagnie Heddy Maalem lesen. Dieser Beitrag hier beschäftigt sich im Rahmen einer kleinen Blogparade mit dem Thema „Ausgleich zum stressigen Alltag“. Wenn ihr ab und zu meine Positiven Gedanken verfolgt, werdet ihr vielleicht bereits das eine oder andere Mal gelesen haben, dass mein Job sehr mit Stress behaftet sein kann. Ich Reise viel und arbeite Projektbezogen. Es gibt Wochen, in denen ich außer meinen Kollegen keinen anderen Menschen sehe. Und auch, wenn es in erster Linie Spaß ist, können auch abendliche Termine und private Verpflichtungen in Stress ausarten, wenn man sich in der wenigen Freizeit, die einem zur Verfügung steht auch noch X Termine in den Kalender schreibt. Aus diesem Grund ist es wohl für uns alle besonders wichtig, den ein oder anderen Ausgleich zu haben.

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Come on at least pretend you’re doing fine! – Billy Elliot

Dear reader, I was looking forward to this live broadcasting since… well since it was announced. You can imagine how pleased I was to hear director Stephen Daldry revealing there were some surprises for the audience that night. You might have read about it already, but I was truly surprised and delighted by the return of Liam Mower. Alongside James Lomas and George Maguire he originated the role of … Come on at least pretend you’re doing fine! – Billy Elliot weiterlesen

Lichterfest im Ständehauspark Düsseldorf

Liebe Leser,

Das beleuchtete Ständehaus Foto: Christian Prol
Das beleuchtete Ständehaus
Foto: Christian Prol

Kunst, Musik und eine großartige Party. Klingt das in euren Ohren auch nach einem gelungenen Wochenende? Richtig, das war es auch. In Düsseldorf war Lichterfest. Zum zweiten Mal wurde dazu der Ständehauspark und die Kunstsammlung NRW in ein wahres Lichtermeer getaucht. Verantwortlich dafür war unter anderem Martha Kitzbichler, die sich wieder einmal selbst übertroffen hat. Unermüdlich hat sie geplant, organisiert und koordiniert.   Und    das   schon   seit
Monaten.  Alles,  um  den  insgesamt
12.000  Besuchern  ein wunderbares
Wochenende zu bereiten.

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Anglophile – So what?! A very personal English Tuesday

Dear reader,

St. James Park and the London Eye Foto: Anne Reimers
St. James Park and the London Eye
Foto: Anne Reimers

have you ever had the feeling, you needed to be somewhere else? That you are in the wrong place, not entirely belonging where you are? I’m quite used to the feeling. Since I was living on my own, I moved around. Never living more than a couple of years at one place, switching apartments every once in a while. I was in living in a small town in the very northern part of Germany, Hamburg, Berlin, Leeuwarden, Groningen and Düsseldorf within the last six years. Never being satisfied with the city, the people, the culture. Don’t get me wrong, I had wonderful times everywhere. But something always was missing. Even while I was in Berlin. The place to be, as I thought. When I was lucky enough to go on a business trip to Washington, Baltimore and New York last November, I got a feeling what my missing piece could possibly be. For quite a while I was reading books in their original language. During my studies I got more and more used to TV series and movies in English, as the Dutch don’t dub. Being in the United States, surrounded by English speaking people, I blossomed (very histrionic, I know). It’s not that I was sad before or had a bad time. But listening to this wonderful language put my mysterious puzzle together. The perception hit me immediately: I am anglophile! Traveling to Ireland in March this year tightened this realisation, as I immediately planned to move in a tiny cottage in the middle of nowhere, surrounded by nothing else than English speaking people. During the last year, I treasured this feeling, cultivated it and brought matters to the head while I was in London again a few weeks ago. I am lost in my desperate wish to head right over the channel and find me a very British place to live.

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Eines Tages pfeift er mir zu, dann wird das Glück mir treu sein – Starlight Express

Liebe Leser, in dieser Woche stand für mich wieder einmal ein Klassiker der Musicalszene auf dem Programm. Kein anderes Musical wurde in Deutschland länger an einem Standort gezeigt. Seit mehr als 25 Jahren und mit über 10.000 Vorstellungen verzaubert der Starlight Express uns Abend für Abend und nimmt uns mit auf Reisen. Die Deutsche Fassung wurde mittlerweile ein paar Mal überarbeitet, es wurden Songs gestrichen, … Eines Tages pfeift er mir zu, dann wird das Glück mir treu sein – Starlight Express weiterlesen