Live und ganz in Farbe – Catch me, if you can…

Liebe Leser,

Rasmus Borkowski als Frank Abignail Jr. Foto:
Rasmus Borkowski als Frank Abignale Jr.
Foto: Rita Newman

ihr erinnert euch noch an diesen zuckersüßen Leonardo DiCaprio als Frank W. Abignale jr. in Steven Spielbergs “Catch me if you can”? Ich habe den Film damals verschlungen und geliebt. Ihr könnt euch vorstellen, wie sehr es mich theaterverrücktes Huhn gefreut hat, als ich erfuhr dass es diese Geschichte auch als Musical gibt? Getoppt wurde diese Freude lediglich von der Enthüllung der Broadwaybesetzung des jungen Frank. Aaron Tveit, Traum meiner schlaflosen Nächte (und einer der begehrtesten Singles in New York, laut irgend eines Magazins). Als ich jedoch das erste Mal die Chance hatte, New York zu besuchen, wurde diese kleine Musicalperle leider nicht mehr gespielt. War es Zufall oder Schicksal (wie theatralisch), dass ich im Sommer letzten Jahres eine ganz wundervolle Wienerin kennen lernen durfte, die demselben Fieber zum Opfer gefallen war? Was auch immer es war, Vicki ist der Grund, warum ich am 25. Januar 2014 doch in den Genuss der bunten Mischung aus schnellem Swing, rauchigem Jazz und romantischen Balladen kam.

catch me
Zwei Theatergeister bei „Catch me if you can“.

Ready for doctor’s orders und aufgeregt wie zwei kleine Schneeköniginnen saßen wir also auf unseren großartigen Plätzen in der zweiten Reihe, als sich in den Kammerspielen Wien der Vorhang hob. Ich gestehe, dass ich mich im Vorfeld nicht mit der Besetzung auseinandergesetzt habe. Immerhin stand für mich fest, dass egal wer da auf der Bühne stehen würde, nicht an den Blondschopf mit dem lyrischen Tenor (jaja, darüber lässt sich streiten) heran kommen würde. Und dann das: Rasmus Borkowski, dieser unglaublich dynamische, jugendliche und stimmlich eindrucksvolle Mann übertraf meine Erwartungen. Auch wenn er sich in den Höhen ein, zwei Mal im Ton vergriff. Überhaupt erstaunte mich, wie gut die Cast unter der Musikalischen Leitung vonChristian Frank an die Stimmen der Broadwaybesetzung heran kamen. Besonders aufgefallen war mir das bei Martin Berger, der den Karl Hanratty eindrucksvoll porträtierte.

Viel zu schnell ging dieser musikalische Hochgenuss zu Ende und ich hoffe, dass es nicht das letzte Mal gewesen sein wird, dass ich “Catch me if you can” als Musical gesehen habe.

 

Euer ergebener
Theatergeist

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